Mit dabei waren Klientinnen und Klienten der Lebenshilfe Wiesloch, Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Geschäftsführer Stephan Hinz, Tamina Kaiser, Leiterin der Offenen Hilfen, sowie Tina König-Fehres als Ansprechpartnerin für Städtepartnerschaften. Der Besuch war der offizielle Gegenbesuch zur Delegation aus Amarante, die bereits 2024 in Wiesloch zu Gast gewesen war.
Schon bei der Ankunft in Portugal spürten wir die große Herzlichkeit unserer Gastgeber. Am Flughafen in Porto wurden wir von einer Dolmetscherin empfangen, bevor es weiter nach Amarante ging. Im Hauptsitz von Cercimarante, einer sozialen Einrichtung für Menschen mit Unterstützungsbedarf, erwartete uns ein ganz besonderer Empfang. Musik, ein gemeinsames Frühstück und viele freundliche Gesichter sorgten dafür, dass wir uns von Beginn an willkommen fühlten.
Rui Chantre, Vorstand von Cercimarante, begleitete uns während des gesamten Aufenthalts. Bei Führungen durch verschiedene Bereiche der Organisation erhielten wir spannende Einblicke in die Wohn-, Arbeits- und Förderangebote vor Ort. Besonders wertvoll war der Austausch zwischen der Lebenshilfe Wiesloch und Cercimarante. Schnell wurde deutlich, dass uns trotz unterschiedlicher Sprachen viele gemeinsame Werte und Ziele verbinden.
Ein besonderer Moment war der offizielle Empfang im Rathaus von Amarante durch Bürgermeister Jorge Ricardo. Die Aufregung vor diesem Termin war bei einigen von uns durchaus spürbar. Wir wurden herzlich begrüßt, es wurde viel gelacht und wir spürten deutlich, wie lebendig die Freundschaft zwischen unseren beiden Städten ist.
Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt lernten wir Amarante näher kennen. Auch die regionalen Spezialitäten durften natürlich nicht fehlen. Die portugiesische Küche begeisterte uns mit traditionellen Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichten und Desserts. Selbst den typischen Stockfisch Bacalhau probierten wir neugierig aus. Besonders die süßen Leckereien fanden schnell viele Fans.
Bei einer Wanderung entlang des Flusses konnten wir die landschaftliche Schönheit der Region genießen. Am Ziel wurden wir von einer Musikgruppe empfangen, die auf der traditionellen Viola Amarantina spielte. Die fröhlichen Klänge sorgten für beste Stimmung und luden zum Mitsingen, Mitklatschen und sogar zum Tanzen ein. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen blieb viel Zeit für Gespräche und persönliche Begegnungen.
Am letzten Abend besuchten wir noch den Wieslocher Garten in Amarante. Der Abschied fiel uns nicht leicht, denn aus den Begegnungen waren echte Verbindungen und neue Freundschaften entstanden. Wir verabschiedeten uns von unseren vier offiziellen Begleitern und verbrachten noch ein paar sonnige Tage auf einer Quinta südlich von Porto.
Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern in Amarante für die große Gastfreundschaft und die liebevolle Organisation. Die Reise hat uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen und gelebte Städtepartnerschaften sind.
Vor allem aber nehmen wir die Erkenntnis mit, dass Offenheit, Herzlichkeit und gegenseitiger Respekt Menschen verbinden – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Einschränkungen. Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Stadt Wiesloch und allen, die diese besondere Reise möglich gemacht haben.




