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Tom-Mutters-Schule
Aktuelles
Private Schule für Geistigbehinderte
mit einer Abteilung für körper- und zugleich
geistigbehinderte Kinder und Jugendliche

„ES IST NORMAL VERSCHIEDEN ZU SEIN“
Richard von Weizsäcker
Nachfolgend wollen wir Ihnen unsere Schule vorstellen.
Unsere Schule
entstand im Jahr 1963 mit der Gründung der Lebenshilfe
Ortsvereinigung.
Seit dem Schuljahr 1995/96 nehmen wir auch Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen und zugleich geistigen Behinderung auf. Unsere Ganztagsschule wird von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 – 21 Jahren besucht. Unsere Außenklassen werden in Kooperation mit Grund- und Hauptschulen unterrichtet.

Im März 2011 konnten wir unsere neu renovierte und erweiterte Schule beziehen.
Technische Einrichtungen wurden auf den neuesten Stand gebracht und so die Voraussetzungen für eine zeitgemäße pädagogische Arbeit mit unseren Schülern geschaffen. Wir freuen uns über eine neue, helle und sehr freundliche Schule.
Unsere Schüler

werden unabhängig ihrer Behinderung in die Klassen integriert.
Sie sind in heterogenen Gruppen von 5 bis 7 Schülern untergebracht und besuchen die Schule 12 Jahre oder länger. Während ihrer Schulzeit durchlaufen die Schüler die einzelnen aufeinander aufbauenden Stufen
- Grundstufe (4 Jahre)
- Hauptstufe (5 Jahre)
- Berufsschulstufe (3 Jahre)
Die Grundstufe

greift die im vorschulischen Bereich angebahnten Förderansätze auf und führt sie fort. Wichtige Prinzipien sind die Unterstützung der Kommunikation, die Anbahnung einer Arbeitshaltung, handlungsaktives Lernen sowie die Hinführung zu den Kulturtechniken.

Ein strukturierter und ritualisierter Tagesablauf bietet den Schülern Orientierung und Sicherheit. Der Unterricht wird entsprechend der individuellen Voraussetzungen jedes Schülers differenziert geplant und enthält auch bewegungsreiche und spielerische Unterrichtsphasen.
Die Hauptstufe

sieht ihre Aufgabe darin, erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten zunehmend zu festigen und zu erweitern. Die Lerninhalte werden aus den Lebens- und Erfahrungsbereichen der Schüler abgeleitet. Der Erwerb von weiterführenden Kenntnissen in den Kulturtechniken wird angestrebt. In Mathematik gewinnen beispielsweise Themen, wie der Umgang mit Geld und den damit verbundenen Rechenweisen immer mehr an Bedeutung. In Deutsch sollen die Schüler zunehmend lernen, eigene Texte zu verfassen oder kleinere Vorträge in Gruppen oder in Einzelarbeit vorzubereiten.
Dabei rückt die Entwicklung selbstständiger Arbeitsweisen und das Erkennen und Verbessern von eigenen Fehlern in den Vordergrund.

Die Lerngegenstände der allgemeinen Schulen sind von Bedeutung: In den Fächerverbünden "Welt Zeit Gesellschaft", "Material Natur Technik" "Wirtschaft Arbeit Gesundheit" "Musik Sport Gestalten" wird das Wissen erweitert. Die Schüler finden im Unterricht vielfältige Möglichkeiten vorhandenes Können zu erproben und in aktiver Auseinandersetzung mit der Umwelt Erfahrungen zu sammeln.
Die Berufsschulstufe

fördert die allgemeine Lernfähigkeit weiter und schafft die Grundlage für eine spätere berufliche Tätigkeit. Hierbei steht das praktische Arbeiten in unterschiedlichen Projekten im Mittelpunkt.

In der selbst gegründeten Schülerfirma können die Schüler wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Arbeitsleben sammeln. Die schulischen Lernerfahrungen werden, je nach individuellen Voraussetzungen, in verschiedenen außerschulischen Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt und in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ergänzt.
Die Berufsvorbereitende Einrichtung BVE
soll ausgewählten Schülern die berufliche Integration auf den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Hierzu besuchen unsere Schüler die BVE der Comenius-Schule Schwetzingen an der Louise-Otto-Peters Berufsschule in Wiesloch.
Die Außenklassen

befinden sich an Grund- und Hauptschulen in der Umgebung Wieslochs. Die Schülerinnen und Schüler der Außenklassen sind dabei weiterhin Schüler der Tom-Mutters-Schule. In den Außenklassen wird nach dem Motto: „So viel gemeinsamer Unterricht wie möglich, so viel getrennter Unterricht wie nötig“ unterrichtet. Die einzelnen Unterrichtsthemen werden dafür vom Lehrerteam so aufbereitet, dass sich jeder Schüler entsprechend seiner Lernmöglichkeiten mit dem Unterrichtsstoff auseinander setzen kann. Dabei spielen offene Lernformen, wie z.B. Wochenplan oder Arbeiten an Stationen eine wichtige Rolle.

Der gemeinsame Unterricht bietet allen Schülern ein hohes Maß an sozialen Lernmöglichkeiten mit- und voneinander
Besondere Methoden und Lehrformen
sind die Grundlage unseres sonderpädagogischen Arbeitens. Für die Anbahnung und gezielte Förderung der Kinder und Jugendlichen ist ein entwicklungsorientiertes Vorgehen notwendig. Förder- und Therapiepläne bzw Lehrgänge folgen diesem Konzept. Handlungs- und projektorientierter Unterricht wird durch Lehrgänge zur Aneignung von Schlüsselqualifikationen ergänzt.>
Alle Unterrichtsmaßnahmen gründen auf der umfassend ermittelten Lernausgangslage des einzelnen Schülers und berücksichtigen seine gesamte Persönlichkeit. Die Lerninhalte richten sich nach dem Bildungsplan des Ministeriums für Kultus und Sport Baden-Württemberg.
Unsere interdisziplinären Teams

bestehen aus Sonderpädagogen, Fachlehrern, Erziehern, Heilpädagogen, Betreuungskräften, Krankengymnasten, einer Krankenschwester, Studenten, Praktikanten und Zivildienstleistenden.
Die pädagogische Arbeit wird von Logopäden begleitet.
Zu unseren Zielen und Aufgaben
gehört es, dass wir die Schüler zur größtmöglichen Eigenständigkeit in der Lebensgestaltung und Lebensbewältigung erziehen.
Um eine soziale Integration unserer Schüler zu erreichen, streben wir unterschiedliche Kooperationen mit Regelschulen an.
Unsere Arbeit beinhaltet eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den regen Informationsaustausch mit Therapeuten.
Unsere Sonderpädagogische Beratungsstelle

versteht sich als Anlaufstelle für Eltern, Angehörige
und Fachkräfte, die sich Sorgen um die Entwicklung
eines Kindes machen. Unser Ziel ist es, Hilfen anzubieten,
die dazu beitragen, dass Kinder sich möglichst
gut entwickeln, ihre Kompetenzen entfalten und sich
in ihre Lebenswelt integrieren können. Dazu streben
wir eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern an,
die in ihrer Situation nicht das Gefühl haben sollen,
alleine mit einer Behinderung oder Entwicklungsverzögerung
ihres Kindes zurechtkommen zu müssen.
Der Elternbeirat
setzt sich aus jeweils 2 Elternvertretern pro Klasse zusammen. Vertreter des Elternbeirates nehmen an der Schulkonferenz und verschiedenen öffentlichen Terminen teil. Die wichtigste Aufgabe ist die aktive Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern, Schulleitung und der Vorstandschaft der Lebenshilfe Wiesloch e.V.. Der Elternbeirat sorgt auch für den Informationsaustausch der Eltern zwischen einzelnen Schulstufen und den Außenklassen. Wichtige, im Schuljahr verankerte Aktionen des Elternbeirates sind zum Beispiel der vorweihnachtliche Bastelabend und der Verkaufsstand auf dem Wieslocher Weihnachtsmarkt, ein regelmäßig stattfindendes Elternfrühstück und die intensive Mitarbeit beim jährlichen Schulfest
Unsere Unterrichtszeiten sind:
Montag bis Donnerstag 08.30 bis 14.45 Uhr
Freitags 08.30 bis 12.00 Uhr
Wichtige Veranstaltungen:
Zu unserem jährlichen Schulfest an Muttertag laden wir Sie herzlich ein.
Die Schulleitung

Peter Christ, Sonderschulrektor (rechts)
p.christ@lebenshilfe-wiesloch.de
Michael Steinhauser, Sonderschulkonrektor(links)m.steinhauser@lebenshilfe-wiesloch.de
© Lebenshilfe Wiesloch. Design
by Markus Diatsos und Pierre Becker
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